Die beste kostenlose Mitgliederverwaltung für Vereine ist die Lösung, die Mitglieder, Rollen, Beiträge, Datenschutz und Kommunikation zuverlässig abbildet, ohne den Vorstand in Excel-Listen, WhatsApp-Chats und doppelte Datenpflege zurückzuwerfen. Wer nach mitgliederverwaltung verein kostenlos sucht, sollte deshalb nicht nur den Preis prüfen, sondern auch Grenzen bei Mitgliedern, Beitragseinzug, DSGVO, Rechteverwaltung und späterem Wachstum.
Die Ausgangslage ist in vielen Vereinen ähnlich: Der Kassenwart führt Beiträge in einer Tabelle, Trainer pflegen Anwesenheit in einer App, der Vorstand hat eine alte Mitgliederliste, Eltern schreiben per WhatsApp und bei der Mitgliederversammlung fragt jemand nach einer sauberen Auswertung. Kostenlos klingt dann attraktiv. Entscheidend ist aber, ob das Gratis-Tool den echten Vereinsalltag in Deutschland, Österreich und der Schweiz trägt: e.V.-Strukturen, Gemeinnützigkeit, Freistellungsbescheid, SEPA-Lastschrift, Abteilungen, Mannschaften, Datenschutz und Übergabe an neue Ehrenamtliche.
mitgliederverwaltung verein kostenlos: die beste Option hängt von Vereinsgröße und Prozess ab
Für einen sehr kleinen Verein mit wenigen Mitgliedern kann eine kostenlose Stufe einer Vereinssoftware reichen. Für einen Sportverein mit Teams, Beiträgen, Probetrainings, Elternkommunikation und wechselnden Ehrenamtlichen ist eine reine Gratis-Lösung oft nur dann sinnvoll, wenn sie als sauberer Einstieg in eine skalierbare Plattform dient. Genau hier liegt der Unterschied zwischen kostenloser Mitgliederliste und echter Vereinsverwaltung.
Die Google-Ergebnisse zeigen 2026 ein klares Muster: SportMember positioniert sich als kostenlose Vereinssoftware für Mitglieder, Beiträge und Daten. ClubDesk nennt laut Suchquelle eine kostenlose Nutzung für Vereine mit bis zu 50 Mitgliedern beziehungsweise Kontakten. easyVerein setzt auf digitale Vereinsverwaltung in der Cloud mit Mitgliederverwaltung, Buchhaltung und Terminen. OMR vergleicht kostenlose Vereinsverwaltungssoftware, darunter ClubDesk und SportMember. CHIP führt JoGoVerein als kostenlosen Download für Mitgliederverwaltung, Beitragsabrechnung und Haushaltsführung. Diese Angebote lösen Teile des Problems. Die wichtige Frage für Vorstände lautet: Welches System passt zu unserem tatsächlichen Verwaltungsmodell?
Vergleich: Gratis-Liste, kostenlose Vereinssoftware oder All-in-one-Plattform?
| Option | Geeignet für | Stärken | Risiken |
|---|---|---|---|
| Excel, Google Sheets, Papier | Sehr kleine Gruppen ohne Beitragsautomatisierung | Sofort nutzbar, keine Softwarekosten | DSGVO-Risiken, doppelte Listen, keine Rechte, schwache Übergabe |
| Kostenlose Vereinssoftware | Kleine Vereine mit überschaubaren Kontakten | Strukturierte Mitgliederverwaltung, oft Termine und Kommunikation | Limits bei Kontakten, Funktionen, Support oder Wachstum |
| Spezialisierte Sportvereinsplattform | Vereine und Akademien mit Teams, Training, Beiträgen und Rollen | Mitglieder, Finanzen, Anwesenheit, Kommunikation und Rechte in einem System | Prozessumstellung nötig, Datenmigration muss geplant werden |
Wenn dein Verein mehrere Mannschaften, Altersklassen oder Sportarten verwaltet, lohnt sich der Blick auf eine Plattform wie MiCantera. MiCantera funktioniert für Fußball, Basketball, Volleyball, Schwimmen, Tennis und weitere Sportarten. Der Plan Kostenlos kostet 0 USD pro Monat und unterstützt bis zu 30 aktive Spieler. Für größere Vereine gibt es Club für 77 USD pro Monat bis 150 aktive Spieler und Academia für 140 USD pro Monat mit 300 aktiven Spielern inklusive, danach 0,32 USD pro zusätzlichem Spieler und Monat. Bei automatischer Online-Zahlung über MiCantera fällt im Plan Kostenlos eine Gebühr von 1,5 Prozent auf online eingezogene Beträge an; in Club und Academia 0 Prozent. Manuell erfasste Zahlungen per Überweisung, Bargeld oder anderen externen Wegen haben keine MiCantera-Gebühr.
Was kostenlose Mitgliederverwaltung im Verein wirklich leisten muss
Eine Mitgliederverwaltung ist nicht nur ein Adressbuch. Sie ist das operative Register des Vereins. Darin müssen personenbezogene Daten, Mitgliedsstatus, Eintrittsdatum, Beiträge, Abteilungen, Rollen, Erziehungsberechtigte, Einwilligungen, Zahlstatus und Austritte nachvollziehbar gepflegt werden. Für e.V.-Vorstände und Kassenwarte ist das relevant, weil Mitgliederzahlen, Beitragseinnahmen, Gemeinnützigkeit und Datenschutz eng zusammenhängen.
In Deutschland ist für eingetragene Vereine besonders wichtig, dass Zuständigkeiten klar geregelt sind: Vorstand, Kassenwart, Abteilungsleitung, Trainer und Geschäftsstelle dürfen nicht alle alles sehen. In Österreich und der Schweiz unterscheiden sich Rechtsformen und Verbandsstrukturen, das Prinzip bleibt aber gleich: Nur notwendige Daten, nur berechtigte Personen, nachvollziehbare Verarbeitung. Wer Mitgliederdaten über private Geräte, Messenger-Gruppen und offene Tabellen verteilt, macht sich bei einer Amtsübergabe, einer Datenschutzanfrage oder einem Streitfall unnötig angreifbar.
Die Muss-Funktionen im DACH-Verein
- Stammdaten: Name, Adresse, Geburtsdatum, Kontaktdaten, Mitgliedsnummer, Eintritt, Austritt, Status.
- Familien und Erziehungsberechtigte: wichtig bei Jugendteams, Probetrainings und Zahlungspflichtigen.
- Beiträge: Beitragstypen, Fälligkeiten, Zahlungsstatus, SEPA-Informationen oder manuelle Zahlungsvermerke.
- Rollen und Rechte: Vorstand, Kassenwart, Trainer, Teammanager, Abteilungsleiter.
- Kommunikation: zielgerichtete Nachrichten an Teams, Eltern, Mitgliedergruppen oder Funktionäre.
- Anwesenheit: Training, Spiele, Kurse, Camps oder Wettkämpfe dokumentieren.
- Export und Nachvollziehbarkeit: für Mitgliederversammlung, Verband, Steuerberater oder Kassenprüfung.
- Datenschutz: Datenminimierung, Zugriffskontrolle, Löschkonzept und dokumentierte Einwilligungen.
Wer tiefer in digitale Strukturen einsteigen will, findet ergänzend eine praktische Einordnung zur Mitgliederverwaltung per Vereinssoftware. Für Fußballabteilungen ist außerdem der Vergleich zur Vereinssoftware im Fußball hilfreich, auch wenn die Grundlogik für alle Sportarten ähnlich ist.
Wettbewerbslücke: Worauf viele Gratis-Vergleiche nicht genau genug eingehen
Viele Vergleiche listen kostenlose Vereinssoftware auf, bleiben aber bei der eigentlichen Vereinsrealität zu oberflächlich. Für einen Vorstand reicht es nicht, zu wissen, ob ein Tool kostenlos ist. Entscheidend ist, ob es den Übergang vom Ehrenamts-Chaos zu verlässlichen Prozessen schafft. Genau das trennt eine gute Entscheidung von einer späteren Datenbaustelle.
1. Kostenlos ist nicht gleich dauerhaft passend
ClubDesk wird in den Suchquellen mit einer kostenlosen Nutzung für bis zu 50 Mitglieder beziehungsweise Kontakte genannt. Das kann für Fördervereine, kleine Abteilungen oder junge Vereine passend sein. Sobald aber Trainer, Eltern, passive Mitglieder, Probemitglieder und Kontakte hinzukommen, kann eine Kontaktgrenze schneller erreicht sein als erwartet. Deshalb sollte der Vorstand nicht nur aktive Mitglieder zählen, sondern alle Personen, die verwaltet oder angeschrieben werden müssen.
2. Beitragsverwaltung ist mehr als Zahlungseingang
Viele Vereine starten mit Überweisung und manuellem Abgleich. Das funktioniert, solange der Kassenwart alle Namen kennt. Spätestens bei Familienbeiträgen, Teilzahlungen, Rücklastschriften, Stipendien, Austritten während der Saison oder unterschiedlichen Abteilungsbeiträgen braucht der Verein saubere Regeln. Eine gute Lösung zeigt nicht nur, wer gezahlt hat, sondern warum welcher Betrag offen ist.
3. DSGVO wird oft unterschätzt
Mitgliederdaten enthalten personenbezogene Daten, bei Minderjährigen oft besonders sensible Zusammenhänge: Elternkontakte, Gesundheitsnotizen für Sportbetrieb, Abwesenheiten oder Einwilligungen für Fotos. Eine kostenlose Mitgliederverwaltung sollte deshalb nicht daran gemessen werden, ob sie viele Felder hat, sondern ob sie Zugriff, Zweckbindung und Datenpflege kontrollierbar macht.
4. Sportbetrieb und Verwaltung gehören zusammen
Ein Vereinsregister ohne Trainingsbezug löst nur die halbe Arbeit. Trainer brauchen aktuelle Kader, Anwesenheiten, kurzfristige Kommunikation und manchmal Informationen zu Beitragsstatus oder Spielberechtigung. Vorstände brauchen aggregierte Übersicht, nicht einzelne Chatverläufe. Hier können SportMember, SpielerPlus, FuPa, DFBnet, easyVerein, Vereinsflow oder MiCantera je nach Einsatzbereich unterschiedliche Rollen spielen. Wichtig ist, Schnittstellen und Zuständigkeiten klar zu definieren.
Praktische Schritte: So wählst du die richtige Lösung aus
Schritt 1: Mitgliederarten und Kontakte sauber zählen
Bevor du eine Software auswählst, erstelle eine ehrliche Bestandsaufnahme. Zähle aktive Mitglieder, passive Mitglieder, Ehrenmitglieder, Trainer, Funktionäre, Erziehungsberechtigte, Probemitglieder und externe Kontakte. Viele Gratis-Limits beziehen sich nicht nur auf zahlende Mitglieder, sondern auf Kontakte oder verwaltete Personen. Frage deshalb bei jedem Anbieter konkret: Was zählt als Mitglied, Kontakt oder aktiver Spieler?
Für eine Suche wie mitgliederverwaltung verein kostenlos ist dieser Schritt entscheidend. Ein Tool, das für 30 aktive Spieler passt, kann für eine Akademie mit 120 Kindern zu klein sein. Umgekehrt braucht ein kleiner Tennisclub ohne komplexe Teams keine überdimensionierte Lösung.
Schritt 2: Beitragsmodell dokumentieren
Liste alle Beitragstypen auf: Jahresbeitrag, Monatsbeitrag, Familienbeitrag, Aufnahmegebühr, Abteilungsbeitrag, Kursgebühr, Campgebühr, Passivbeitrag und Sonderumlagen. Notiere außerdem, ob Zahlungen per SEPA-Lastschrift, Überweisung, Barzahlung oder Online-Zahlung laufen. Für Deutschland ist SEPA-Lastschrift im Verein besonders relevant, weil sie planbare Einnahmen schafft, aber Mandate, Fälligkeiten und Rücklastschriften sauber verwaltet werden müssen.
Für echte Kosten wie Bankgebühren, Verbandsabgaben, Schiedsrichterkosten, Platzmiete oder Trikotsätze solltest du keine Durchschnittswerte aus dem Internet übernehmen, wenn sie nicht aus belastbaren Quellen stammen. Hole die echten Zahlen bei deiner Bank, Kommune, Sportstättenverwaltung, deinem Landesverband, DFB-, ÖFB- oder SFV-Strukturen, lokalen Ausrüstern und bestehenden Verträgen ein. Nur so wird die Softwareentscheidung mit dem realen Budget verknüpft.
Schritt 3: Datenschutz und Berechtigungen festlegen
Definiere, welche Rollen welche Daten sehen dürfen. Ein Trainer braucht Kaderdaten und Elternkontakte seines Teams, aber nicht zwingend die Finanzhistorie des gesamten Vereins. Der Kassenwart braucht Beitrags- und Zahlungsdaten, aber nicht jede Trainingsnotiz. Der Vorstand braucht Gesamtübersichten und Protokollfähigkeit. Bei Minderjährigen sollte besonders klar sein, wer Notfallkontakte, Einwilligungen und Kommunikationsdaten pflegt.
Dokumentiere außerdem, was bei Austritt passiert: Wann wird der Status geändert? Welche Daten müssen für gesetzliche oder vereinsrechtliche Zwecke aufbewahrt werden? Welche Daten werden gelöscht oder anonymisiert? Eine kostenlose Lösung sollte diese Prozesse zumindest organisatorisch unterstützen.
Schritt 4: Vereinsalltag testen, nicht nur Funktionen lesen
Lege fünf typische Szenarien fest und teste sie in jeder Lösung: neues Mitglied aufnehmen, Elternteil ändern, Beitrag zuweisen, Zahlung erfassen, Teamnachricht senden, Anwesenheit dokumentieren, Austritt durchführen. Wenn der Test im Vorstand nicht verstanden wird, wird die Lösung im Ehrenamt später kaum konsequent genutzt.
Nutze dafür echte, aber anonymisierte Beispieldaten. Prüfe auch, ob mobile Nutzung für Trainer und Teammanager funktioniert. Viele Vereinsprozesse passieren nicht am Schreibtisch, sondern am Sportplatz, in der Halle, im Schwimmbad oder im Vereinsheim.
Schritt 5: Migration und Übergabe planen
Die Einführung scheitert selten am Tool allein, sondern an ungeklärten Altlasten. Bereinige Dubletten, alte E-Mail-Adressen, unklare Austritte und fehlende Beitragstypen vor dem Import. Lege fest, wer Daten freigibt und wer nach der Einführung verantwortlich bleibt. Für die Mitgliederversammlung sollte erklärbar sein, warum der Verein digitalisiert und wie Datenschutz, Zugriff und Kosten geregelt sind.
Schritt 6: Nach 30 Tagen entscheiden
Setze einen klaren Testzeitraum. Nach 30 Tagen sollten Vorstand, Kassenwart und zwei bis drei Trainer bewerten: Spart das System Arbeit? Sind Daten aktueller? Werden Beiträge transparenter? Funktioniert Kommunikation besser? Wenn ja, kann der Verein die Lösung ausrollen. Wenn nein, liegt es entweder an falscher Konfiguration, fehlender Schulung oder einem nicht passenden Tool.
Häufige Fehler bei kostenloser Mitgliederverwaltung
Fehler 1: Der Verein bewertet nur den Preis
Null Euro sind attraktiv, aber nicht automatisch wirtschaftlich. Wenn Ehrenamtliche jede Woche Stunden mit Abgleichen, Nachfragen und Fehlerkorrekturen verbringen, entstehen versteckte Kosten. Lösung: Bewerte Zeitersparnis, Datenqualität, Übergabefähigkeit und Ausbaufähigkeit gemeinsam mit dem Preis.
Fehler 2: Es gibt keine zentrale Datenquelle
Wenn Vorstand, Trainer und Kassenwart verschiedene Listen führen, ist niemand sicher, welche Daten stimmen. Lösung: Definiere ein führendes System. Andere Tools dürfen ergänzen, aber nicht konkurrierende Stammdatenbanken aufbauen.
Fehler 3: Rechte werden zu großzügig vergeben
Aus Bequemlichkeit erhalten viele Personen Vollzugriff. Das ist organisatorisch riskant und datenschutzrechtlich schwach. Lösung: Rollenmodell einführen und Zugriffe mindestens einmal pro Saison prüfen.
Fehler 4: Beitragsprozesse bleiben manuell und undokumentiert
Wenn Zahlungseingänge nur im Kopf des Kassenwarts nachvollziehbar sind, entsteht Abhängigkeit. Lösung: Beitragstypen, Fälligkeiten, Zahlungswege und Mahnprozesse schriftlich festlegen und im System abbilden.
Fehler 5: Trainer werden zu spät eingebunden
Eine Mitgliederverwaltung ohne Akzeptanz im Sportbetrieb bleibt Verwaltungstheorie. Lösung: Trainer früh testen lassen, mobile Abläufe prüfen und klare Regeln für Anwesenheit, Kommunikation und Kaderpflege vereinbaren.
Empfohlene Tools für moderne Vereinsarbeit
Bei der Auswahl solltest du nicht in Kategorien wie „das eine perfekte Tool“ denken, sondern in Prozesse. Für öffentliche Spielberichte, Verbandsmeldungen oder Ligen bleiben Systeme wie DFBnet, FuPa, ÖFB- oder SFV-nahe Plattformen oft relevant. Für Teamkommunikation nutzen viele Vereine SpielerPlus oder Messenger. Für klassische Vereinsverwaltung sind easyVerein, ClubDesk, Vereinsflow und ähnliche Anbieter bekannt. Die Kernfrage lautet: Wo liegt die zentrale Mitgliederwahrheit?
MiCantera ist eine All-in-one-Lösung zur Digitalisierung der Vereinsarbeit: Mitgliederverwaltung, Finanzen, Anwesenheit und Kommunikation werden in einer Plattform zusammengeführt. Das ist besonders hilfreich für Sportvereine und Akademien, die nicht nur Adressen verwalten, sondern Training, Teams, Beiträge und interne Abläufe verbinden wollen. Für kleine Gruppen kann der kostenlose Einstieg reichen; größere Vereine sollten früh prüfen, welcher Plan zur Zahl aktiver Spieler und zum Beitragseinzug passt.
Wenn dein Verein speziell aus dem Fußball kommt, kann ein zusätzlicher Blick auf digitale Vereinssoftware für Fußballvereine sinnvoll sein. Für die Grundsatzentscheidung zwischen Tabelle und Plattform hilft außerdem der Leitfaden zur Software für Mitgliederverwaltung im Verein.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet mitgliederverwaltung verein kostenlos konkret?
mitgliederverwaltung verein kostenlos bedeutet, dass ein Verein Mitgliederdaten ohne monatliche Grundgebühr digital verwalten kann. Wichtig ist aber, die Grenzen zu prüfen: maximale Mitglieder oder Kontakte, verfügbare Funktionen, Datenschutz, Beitragseinzug, Support, Export und spätere Kosten bei Wachstum.
Reicht Excel als kostenlose Mitgliederverwaltung?
Excel kann für sehr kleine Gruppen kurzfristig reichen, ist aber keine robuste Vereinsverwaltung. Es fehlen Rollenrechte, Protokolle, automatisierte Beitragspflege, sichere Übergaben und oft eine saubere DSGVO-Struktur. Für einen e.V. mit Vorstand, Kassenwart, Trainern und Mitgliederversammlung ist eine zentrale Software meist deutlich verlässlicher.
Welche Daten darf ein Verein speichern?
Ein Verein darf Daten speichern, die für Mitgliedschaft, Beitragsverwaltung, Sportbetrieb und gesetzliche Pflichten erforderlich sind. Dazu gehören typischerweise Name, Kontaktdaten, Geburtsdatum, Eintrittsdatum, Beitragstyp, Zahlungsstatus und Rollen. Sensible oder zusätzliche Daten sollten nur mit klarer Rechtsgrundlage, Zweck und begrenztem Zugriff verarbeitet werden.
Ist kostenlose Vereinssoftware DSGVO-konform?
Kostenlos bedeutet nicht automatisch DSGVO-konform oder DSGVO-widrig. Prüfe Auftragsverarbeitung, Serverstandort oder Datenschutzinformationen, Zugriffskontrollen, Löschmöglichkeiten, Exportfunktionen und Berechtigungen. Der Verein bleibt verantwortlich und muss organisatorisch festlegen, wer welche Daten verarbeitet.
Was ist besser: kostenlose Vereinssoftware oder bezahlte Plattform?
Für kleine Vereine mit einfachen Beiträgen kann eine kostenlose Lösung reichen. Eine bezahlte Plattform lohnt sich, wenn mehrere Teams, komplexe Beiträge, Online-Zahlungen, Anwesenheit, Rollenrechte und strukturierte Kommunikation wichtig werden. Entscheidend ist nicht der Preis allein, sondern ob die Lösung Arbeitszeit spart und Fehler reduziert.
Wie verwaltet man SEPA-Lastschriften im Verein richtig?
Der Verein benötigt SEPA-Mandate, klare Fälligkeiten, korrekte Bankdaten, nachvollziehbare Beitragstypen und einen Prozess für Rücklastschriften. Die Software sollte Zahlungsstatus und offene Posten sauber zeigen. Bankgebühren und konkrete Konditionen solltest du direkt bei eurer Bank erfragen, nicht schätzen.
Wie führt man eine neue Mitgliederverwaltung im Vorstand ein?
Starte mit einer Bestandsaufnahme, bereinige alte Daten, definiere Rollen, teste typische Fälle und beschließe die Einführung im Vorstand. Informiere Mitglieder transparent über Zweck, Datenschutz und Vorteile. Für größere Änderungen kann eine Erklärung in der Mitgliederversammlung sinnvoll sein.
Welche kostenlose Lösung passt für einen kleinen Sportverein?
Ein kleiner Sportverein sollte eine Lösung wählen, die mindestens Stammdaten, Teams oder Gruppen, Beitragstypen, Rollenrechte, Export und Kommunikation abbildet. Wenn der Verein hauptsächlich Sportbetrieb organisiert, ist eine Plattform mit Anwesenheit und Teamkommunikation oft praktischer als ein reines Verwaltungsregister.
Kann MiCantera kostenlos genutzt werden?
Ja. MiCantera bietet den Plan Kostenlos für 0 USD pro Monat mit bis zu 30 aktiven Spielern. Automatische Online-Zahlungen über MiCantera haben in diesem Plan eine Gebühr von 1,5 Prozent auf online eingezogene Beträge. Manuell erfasste Zahlungen per Überweisung oder Bargeld tragen keine MiCantera-Gebühr.
Wie vermeidet man doppelte Mitgliederlisten?
Bestimme ein führendes System, importiere bereinigte Stammdaten und verbiete parallele Schattenlisten für offizielle Daten. Trainer können operative Notizen führen, aber Mitgliedsstatus, Kontaktdaten und Beiträge sollten zentral gepflegt werden. Prüfe die Daten mindestens vor jeder Saison und vor der Mitgliederversammlung.
In die Praxis umsetzen
Setze das Thema nicht als einmaliges IT-Projekt auf, sondern als wöchentlichen Vereinsprozess. In Woche eins zählt der Vorstand Mitgliederarten und Kontakte. In Woche zwei dokumentiert der Kassenwart Beiträge und Zahlungswege. In Woche drei testen Trainer und Teammanager Aufnahme, Anwesenheit und Kommunikation. In Woche vier entscheidet der Vorstand anhand echter Abläufe, ob die kostenlose Lösung genügt oder eine skalierbare Plattform nötig ist.
Wenn du die Entscheidung nicht theoretisch treffen willst, zeige in einer kurzen Sitzung eure aktuelle Mitgliederliste, Beitragslogik und Teamstruktur. Dann lässt sich schnell erkennen, ob mitgliederverwaltung verein kostenlos für euren Verein reicht oder ob eine All-in-one-Lösung mehr Zeit spart. Buche eine persönliche 15-minütige Demo auf micantera.com/demo.
Fazit: mitgliederverwaltung verein kostenlos richtig entscheiden
mitgliederverwaltung verein kostenlos ist ein sinnvoller Einstieg, wenn dein Verein klein startet, klare Prozesse hat und die Grenzen der Gratis-Lösung kennt. Die beste Entscheidung entsteht in fünf Schritten: Kontakte vollständig zählen, Beitragsmodell dokumentieren, Datenschutz und Rechte festlegen, echte Alltagsszenarien testen und nach 30 Tagen anhand von Zeitersparnis und Datenqualität entscheiden.
Für DACH-Vereine geht es 2026 nicht nur um eine kostenlose Liste, sondern um belastbare Vereinsverwaltung: Vorstand, Kassenwart, Trainer, Mitglieder und Eltern brauchen verlässliche Daten, klare Kommunikation und saubere Finanzprozesse. Wenn dein Verein Mitgliederverwaltung, Finanzen, Anwesenheit und Kommunikation in einer Plattform bündeln möchte, starte jetzt mit MiCantera. Verwalte deinen Verein noch heute kostenlos auf micantera.com/register.